Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen

Namenslesung am 75. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Riga

Dienstag, 13. Dezember 2016, 18 Uhr,
Mahnmal vor dem Bielefelder Hauptbahnhof

420 jüdische Kinder, Frauen und Männer aus Ostwestfalen-Lippe undSchaum-burg-Lippe wurden am 13.Dezember 1941 von Bielefeld nach
Riga deportiert. Es war die erste Deportation vom Bielefelder Bahnhof indie Ghettos und Vernichtungslager des Ostens.
Wir lesen die Namen und erinnern mit Berichten von Überlebenden an die Ermordung der Deportierten im Ghetto von Riga, im Wald von Bikernieki, in Salaspils, Jungfernhof, Kaiserwald, Strasdenhof, im Armeebekleidungsamt Mühlgraben, in Stutthof, Buchenwald, Dachau und am Ende eines langen Todesmarsches in Neustadt/Holstein.

Jede(r) ist herzlich eingeladen, an der Lesung teilzunehmen, zuzuhören oder zu lesen.

Initiative Mahnmal/ Friedensgruppe der Altstädter Nicolaigemeinde, Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld,
Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Bielefeld, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld

„Gespaltene Mitte – Wie ist es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt bestellt?“

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Zick (Leiter des IKG)

Eine Veranstaltung des KV Bielefeld von Bündnis 90 / Die Grünen

19.12.2016 || 19.30 Uhr,
Historischer Saal, VHS Bielefeld 
Moderation: Britta Haßelmann (MdB)

Die Erfolge der Rechtspopulist*innen in vielen europäischen Staaten, die Wahlerfolge der AfD bei den letzten Wahlen in Deutschland und der Wahlsieg von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen in den USA zeigen: neurechte Einstellungen sind salonfähig geworden.

Mit Begriffen wie „Identität“, „Widerstand“ oder „Lügenpresse“, aber auch mit ihrer „Anti-Establishment“-Attitüde gelingt es einer „Neuen Rechten“ derzeit zunehmend nationalistisch-völkische Ideologien zu transportieren. Was früher als offener Rechtsextremismus daher kam, zeigt sich nun in einem vermeintlich intellektuellen Gewand. Mehr als ein Viertel der Deutschen vertritt inzwischen solches Gedankengut, das auf Verschwörungsmythen, wie z.B. der angeblichen Unterwanderung durch den Islam oder das Bestehen eines Meinungsdiktats aufbaut. Insbesondere bei AfD-Wähler*innen sind fremden- und muslimfeindliche Einstellungen und die Abwertung asylsuchender und arbeitsloser Menschen besonders stark verbreitet.

Andererseits existiert in Deutschland weiterhin eine breit demokratische Mitte, die für die „offene Gesellschaft“ mit Werten wie Gleichwertigkeit und Demokratie eintritt und Gewalt deutlich ablehnt. Mehr als die Hälfte (56%) der Befragten einer repräsentativen Studie findet es gut, dass Deutschland Geflüchtete aufnimmt.

Befindet sich unser Land in einer Zerreißprobe? Zwischen denjenigen, die die demokratischen und gesellschaftlichen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte vertreten und verteidigen und denjenigen, die diese zurückdrehen wollen? Tritt die demokratische Zivilgesellschaft ausreichend ein gegen Positionen der Rechtspopulisten à la Höcke und Gauland, die Fremdenhass und Islamfeindlichkeit verbreiten und zurück zu den „völkischen Werten“ möchten? Wie kann den „postfaktischen“ Argumentationen der „Neuen Rechten“ entgegengetreten werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam erörtern mit Prof. Dr. Andreas Zick (Leiter des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung an der Uni Bielefeld), der Ende November die neueste FES-Studie zu rechtsextremen und menschenfeindlichen Einstellungen in Deutschland veröffenlichte.

Demo gegen den Landesparteitag de AfD in Rheda

Am Samstag, 26. 11. 2016  findet im A2-Forum in Rheda-Wiedenbrück der dritte Anlauf  der AfD zur Aufstellung einer Landesliste für die Landtagswahl im Mai 2017 statt.

Auch hierzu gibt es eine Gegen-Demo, die ein breites Bündnis (u.a.  bestehend aus: SPD Gütersloh + Rheda-Wiedenbrück + Werther, Falken, Jusos, GRÜNE Gütersloh + Rheda-Wiedenbrück + Halle, Die Linke Kreisverband Attac Gütersloh, Demokratie wagen, Sozialistische Kulturarbeit, Jugendparlament, DGB) aus dem Kreis Gütersloh veranstaltet. Die Demo beginnt um 10.00 Uhr vor dem A2-Forum an der Gütersloher Str. 100 in Rheda-Wiedenbrück. Weitere Infos findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/141081926359320/

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Hinfahrt: mit dem RE6 um 8:53 Uhr ab Bielefeld Hbf nach Rheda (Bahnhof) und dann weiter per Buslinie 78 bis Haltestelle Lindenstraße. Von dort sind es noch ca. 5 Minuten zu Fuß. Wir organisieren keine gemeinsame Anreise, bitte koordiniert euch untereinander.

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Demo gegen die AfD Paderborn am 25.11.

Liebe Freund*innen,
in dieser Woche finden gleich zwei Demos gegen Veranstaltungen der AfD statt:

Los geht es am kommenden Freitag, 25. 11. 2016 um 17.30 Uhr in Paderborn. Die Demo der beiden Paderborner Bündnisse richtet sich gegen den Wahlkampfauftakt der dortigen AfD beginnt um 17.30 Uhr an der alten Synagoge. Alles weitere entnehmt bitte dem Flyer oder dem Event auf Facebook.

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Für die gemeinsame Anreise empfehlen wir euch die Sennebahn ab Bielefeld Hbf um 16.34 Uhr Gleis 8. Ausstieg an der Haltestelle „Kasseler Tor“. NICHT Hbf! Für die Koordination von Gruppentickets solltet ihr euch spätestens 16.20 Uhr unter dem Gleis treffen.

„Anne Frank – Die Lesung“

Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

Ruth Kordbarlag begegnete der Geschichte der Anne Frank das erste Mal im Grundschulalter bei einem Besuch in Amsterdam und wurde nachhaltig beeindruckt. Im Bunker Ulmenwall liest sie nun Ausschnitte aus den bekannten Tagebüchern und schlägt Brücken zwischen Geschichte, Gegenwart und allgegenwärtigen Emotionen mithilfe musikalischer Begleitung von Bielefelder Musikern.

Donnerstag 17.11.2016 || Einlass 19:30 Uhr || Beginn 20:30 Uhr
Eintritt: 5,- || Bunker Ulmenwall

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Bielefeld am 05.11.16 – Die Kundgebungen gegen die AfD Bielefeld und die „Ideenwerkstatt“ der Normannia Nibelungen

Ihr Lieben,
wir haben am Samstag, den 05.11.16 direkt zwei Demos in Bielefeld laufen.

Dass ist zum einen eine Kundgebung gegen die 12te „Bielefeler Ideenwerkstatt“ der rechtsextremen Burschenschaft „Normannia Nibelungen“.

Die jährlich stattfindende „Ideenwerkstatt“ dient dem Brückenschlag zwischen Konservatismus und der extremen Rechten, der Strategieentwicklung und der Verschiebung der inhaltlichen Positionen innerhalb der Burschenschaften weiter nach rechts außen. Diees Jahr werden als Referenten ausgerechnet Jürgen Elsässer (Chefredakteur Compact Magazin / Kopp Verlag) und Martin Sellner (Vorsitzender der Identitären Bewegung Österreich) auftreten.

Die Kundgebung gegen die „Ideenwerkstatt“ findet um 9.30 Uhr vorm Haus der Burschenschaft statt.

Details gibt es hier: https://www.facebook.com/events/1119555544759910/

 

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Die zweite Demo richtet sich gegen die ebenfalls an diesem Tag erstmals in Bielefeld stattfindende Kundgebung der AfD Bielefeld.

Unsere Kundgebung startet um 11 Uhr am Rathaus Bielefeld und wird sich nach einer Auftaktkundgebung in Hör- ud Sichtweite der AfD bewegen.

Die AfD hat fünf Redner angekündigt: Rolf Diekwisch von der AfD Bielefeld, Martin Renner (Zweiter Vorsitzender des AfD-Landesverband NRW), Christian Blex (AfD Warendorf) und laut Parteisprecher „Experte für Erneuerbare Energien“, dazu David Eckert (AfD-Hochschulgruppe Düsseldorf) und Andreas Kalbitz (MdL des Landes Brandenburg). Damit zeigt die AfD Bielefeld direkt bei ihrem ersten Auftritt in der Bielefelder Öffentlichkeit durch die Auswahl der Redner ganz deutlich, wie sie einzuschätzen bzw. zu verorten ist!

Details zu der Kundgebung findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/535009890041756/


Wir freuen uns, wenn ihr bei beiden Kundgebungen teilnehmt, um das Bündnis zu unterstützen und mit vielfältigen Instrumenten, Tröten, Ratschen oder Pfeifen dafür sorgt, dass unser Protest gehört werden kann. Seid kreativ, seid bunt, seid laut.

»Bielefeld bleibt bunt und weltoffen – Gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und Rechtspopulismus«

 

Plakate für die Kundgebung gegen die AfD könnt ihr ab Montag, den 31.10. im Haus der Kirche abholen oder hier zum Selberdrucken herunterladen.

Für die Hochzeit oder Opas Beerdigung: Warum nicht mal ein Nazi? | Ruhrbarone

Ihr kennt ihn alle: Unser „Lokalnazi“ Sascha Krolzig versucht jetzt unter seinem zweiten Vornamen Marcel eine neue Karriere als „freier Redner“.

Als Jurist hat es ja (bisher) nicht geklappt, wurde ihm doch das zweite Staatsexamen aufgrund seiner vielfältigen Vorstrafen gerichtlich verwehrt.

Dann jetzt also mit ordentlichen Preisen als Hochzeitsredner oder so. Wers braucht…

Du willst deine eingetragene Lebenspartnerschaft feiern, findest aber keinen Pfaffen für die Festrede? Du willst auf der Beerdigung deines atheistischen Opas kein religiöses Geschwafel hören? Zum Glück gibt es konfessionslose Festredner und “Zeremonienleiter”, die das übernehmen. Seriöse und sympathische Menschen. Oder Menschen wie Sascha Krolzig: Mehr als zehn Jahre lang hat der sein Rede-Talent auf […]

Quelle: Für die Hochzeit oder Opas Beerdigung: Warum nicht mal ein Nazi? | Ruhrbarone

Infoveranstaltung: Rechter „Kulturkampf“ im Hinterzimmer – Die „Bielefelder Ideenwerkstatt“ der Burschenschaft Normannia Nibelungen

ideenwerkstatt_m_demoAm  5. und 6. November 2016 soll zum 12. Mal die „Bielefelder Ideenwerkstatt“ der Burschenschaft Normannia Nibelungen stattfinden. Als Referenten sind mit Martin Sellner, dem Kopf der österreichischen Sektion der Identitären Bewegung und Jürgen Elsässer, dem Herausgeber der Zeitschrift Compact, profilierte Vertreter der extremen Rechten angekündigt.

Bei Veranstaltungen der Normannia Nibelungen traten in der Vergangenheit bereits Neonazis und extreme Rechte wie beispielsweise Horst Mahler als Referenten auf.

Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe auf geflüchtete Menschen ist auf dem höchsten Stand seit den 1990er Jahren, die Wahlerfolge der AfD sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Rechtsruck neuer Qualität. Mit den Erfolgen von PEGIDA, der AfD und der medialen Präsenz der „Identitären Bewegung“ sehen die VordenkerInnen der „Neuen Rechten“ die Möglichkeit ihre in den letzten Jahrzehnten in kleineren Zirkeln entwickelten Vorstellung in die Realität umzusetzen und als völkische Bewegung wirksam zu werden. Eine dieser Organisation, die schon seit Jahren an einer Radikalisierung und an einer Dynamisierung der extremen Rechten arbeiten, ist die Bielefelder Burschenschaft Normannia Nibelungen. Deren jährlich stattfindende „Ideenwerkstatt“ dient sowohl dem Brückenschlag zwischen Konservatismus und der extremen Rechten, der Strategieentwicklung als auch der Verschiebung der inhaltlichen Positionen innerhalb der Burschenschaften weiter nach rechts außen.

Fredric Clasmeier von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und Jan Raabe vom Verein Argumente & Kultur gegen Rechts e.V. werden in ihrem Vortrag Informationen über die Burschenschaft und die anstehende „Ideenwerkstatt“, incl. deren ReferentInnen und deren Einbindung in das Netzwerk der „Neuen Rechten“ vermitteln. Im Anschluss wird über die geplanten Proteste gegen die „Ideenwerkstatt“ informiert werden.

Donnerstag || 27.10.2016 || 19:30 Uhr
Bürgerwache || Rolandstr. 16 || 33615 Bielefeld

Veranstalter*innen: Antifa West und Argumente & Kultur gegen Rechts e.V.


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Solidaritätsaufruf für Kinderhospiz Bethel und Mädchenhaus Bielefeld e.V.

Liebe Freund*innen,
wie ihr in den letzten Tagen in der lokalen Presse und auch auf Facebook nachverfolgen konntet, hat sich der Motorradclub „Brothers MC“ und insbesondere sein Sprecher Tim Kellner zu einem sogenannten „Charityevent“ bei uns in Bielefeld im Waldhotel „Brands Busch“ angekündigt. Begünstigte dieses „Charityevents“ sollten, ohne deren Wissen, das Kinderhospiz Bethel und das Mädchenhaus Bielefeld e.V. werden.

Aufgrund der Person Tim Kellner haben sich jedoch beide Institutionen bereits im Vorfeld dazu durchgerungen, die Spende in einer erwarteten Höhe von jeweils 1000,- € abzulehnen und dies auch öffentlich zu machen. Begründung für die Ablehnung der Spende sind die menschenverachtenden und rechtspopulistischen Äußerungen Kellners auf seinem Facebookprofil und seiner Facebookseite als Buchautor.

In zahlreichen Posts hetzt Kellner dort gegen Geflüchtete und schreckt dabei auch nicht davor zurück, Angriffe auf minderjährige Geflüchtete zu begrüßen und zu rechtfertigen bzw. sich an anderer Stelle in Kommentaren sogar über im Mittelmeer ertrunkene Kinder zu begeistern. In seinem neuesten Buch wendet er sich außerdem ausdrücklich gegen die „Schlepperkönigin Europas“ und das „Gutmenschentum“. Auch hier ist die Zielrichtung eindeutig.

Tim Kellner ist Ex-Polizist, der u.a. wegen Verbindungen ins Rotlichtmilieu seinen Job verloren hat. Außerdem ist er u.a. wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorbestraft. Trotzdem versucht er sich seit Anfang diesen Jahres als „Samariter“ zu gerieren, indem er sich u.a. zusammen mit dem „Brothers MC“ als „Bürgerwehr“ zum Schutz von deutschen Frauen vor „kriminellen Asylanten“ präsentiert oder sich am Krankenbett krebskranker Kindern ablichten lässt.

Insgesamt kann man dabei davon ausgehen, dass Kellner seine „Wohltätigkeit“ nur als Mittel zur Selbstdarstellung zur Schau stellt, um seine eigene menschenverachtende Einstellung zu kaschieren. Dies dürfte insbesondere auch auf die ursprünglich geplante Spende an das Mädchenhaus und das Kinderhospiz zutreffen, die man sicher versucht hätte medienwirksam zu verwerten.

Die Veranstaltung im Waldhotel Brands Busch wird übrigens von einem massiven Polizeieinsatz u.a. des Kommissariats OK („Organisierte Kriminalität“) begleitet werden.

Wir, das „Bielefelder Bündnis gegen Rechts“, begrüßen hiermit ausdrücklich die Entscheidung des Kinderhospizes Bethel und des Mädchenhauses Bielefeld e.V., sich nicht von Tim Kellner und dem „Brothers MC“ instrumentalisieren zu lassen. Stattdessen haben beide Institutionen klar zum Ausdruck gebracht, dass sie für eine offene und tolerante Gesellschaft stehen, in der Menschenverachtung und Hetze gegen Geflüchtete keinen Platz haben!

Leider ist es jedoch so, dass diese Entscheidung in der nicht unerheblichen Fangemeinde von Tim Kellner und dem „Brothers MC“ auf „völliges Unverständnis“ gestoßen ist. Von daher sehen sich sowohl das Kinderhospiz als auch insbesondere das Mädchenhaus derzeit einem massiven „Shitstorm“ der Anhänger von Kellner ausgesetzt, aufgrund dessen in der Zwischenzeit sogar die Facebookseite des Mädchenhauses abgeschaltet werden musste.

Von daher und natürlich auch, weil beide Institutionen auf Spenden angewiesen sind, möchten wir euch bitten, eure Solidarität mit dem Kinderhospiz Bethel und dem Mädchenhaus Bielefeld e.V. auszudrücken und diese mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Selbst wenn jeder von euch nur 5,- € an jede der beiden Institutionen spenden würde, käme damit mehr Geld zusammen, als Tim Kellner und der „Brothers MC“ medienwirksam hätten umsetzen wollen.

Bitte unterstützt die klare Haltung von Kinderhospiz und Mädchenhaus mit einer kleinen Aufmerksamkeit!

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„Save Aleppo“: Bielefeld beteiligt sich am internationalen Aktionswochenende

Ab morgen wird es in Bielefeld am Jahnplatz Mahnwachen unter dem Motto „Save Aleppo“ geben.

Wir beteiligen uns damit an einem gleichnamigen weltweiten Aktionswochenende zu dem u.a. die „White Helmets“ aufrufen.  Wir brauchen noch zahlreiche Standbesetzungen, bitte meldet euch!

Für das kommende Wochenende haben syrische zivilgesellschaftliche Gruppen, darunter die „White Helmets“, die für ihre humanitäre Arbeit im Bürgerkriegsland Syrien vor Kurzem mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurden, zu einem Internationalen Aktionswochenende „Save Aleppo“ aufgerufen. 

In einem Aufruf heißt es u.a. „die Menschen sind gefangen unter den Trümmern und weinen um Hilfe. Unsere überfüllten Krankenhäuser können keine angemessene Behandlung für die verletzten Zivilisten mehr gewährleisten. ….. Worte alleine können uns nicht retten. Wir fordern, dass die jede Belagerung aufgehoben wird und die Flugzeuge, die Zivilisten bombardieren, am Boden bleiben.“

Wir werden uns auch in Bielefeld an diesem Aktionswochenende beteiligen und unsere Solidarität mit den eingeschlossenen, hungernden und hilflosen Menschen in Aleppo und Syrien zum Ausdruck bringen. Deshalb veranstalten mehrere Organisationen zusammen eine dreitägige Mahnwache auf dem Jahnplatz.

Die Mahnwache beginnt am morgigen Freitag und dem kommenden Samstag jeweils um 11.00 Uhr und geht bis 19.00 Uhr. Am Sonntag findet sie in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

Um eine dauerhafte Besetzung des Infozeltes gewährleisten zu können, benötigen wir noch tatkräftige Hilfe. Am Besten, indem ihr euch für eine „Schicht“ einteilt bzw. bereit erklärt.
Vor Ort werden ein Zelt sowie drei Biertisch-Garnituren sowie mehrere Aufsteller mit einem Plakat „Save Aleppo“ bereitstehen. Redebeiträge, politische Statements oder ähnliches sind ausdrücklich nicht vorgesehen. Denn es geht darum, durch Beteiligung an der Mahnwache unsere partei- und religionsübergreifende Solidarität mit den Menschen in Aleppo und Syrien zum Ausdruck zu bringen.