Talkrunde: Rassismus, Homo- und Transphobie: Queere Geflüchtete sind doppelt diskriminiert

Folgender Veranstaltungshinweis hat uns erreicht:

Talkrunde: Rassismus, Homo- und Transphobie: Queere Geflüchtete sind doppelt diskriminiert

Do. 16. März 19.00 Uhr | Bürgerwache, Siegfriedplatz

Lesbische, schwule, bisexuelle und Trans* Geflüchtete sind doppelt isoliert – als Geflüchtete in einem fremden Land und weil sie innerhalb ihrer Community Diskriminierung befürchten oder erleben.
Oft sind sie aus Ländern geflohen, in denen sie wegen ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität ausgegrenzt und strafrechtlich verfolgt werden.
In Deutschland sind sie mit Willkommenskultur, Rassismus, einem undurch-dringlichen Asylverfahren und einer ungewissen Zukunft konfrontiert.

Wie erleben queere Geflüchtete ihre Situation? Welche Unterstützungsangebote sind sinnvoll? Wie können wir Rassismus und Homo- und Transphobie abbauen?

Es diskutieren: Katharina Feyrer (Bildungsreferentin, Fachstelle für LSBT* Jugendarbeit NRW), Dzevad Burdalic (Qeer Refugee Support, Aidshilfe Bielefeld), Tanja Sweredjuk, Frauenkulturzentrum

Moderation: Oliver Schulte, Aidshilfe Bielefeld

Veranstalter_innen: Aidshilfe Bielefeld e.V.: Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld e.V., Frauenkulturzentrum

AfD Gegenkundgebung am 24.03.: Kein Raum für die AfD in Bielefeld, OWL und anderswo

Bielefeld ist bunt und weltoffen – Gegen Rassismus und Rechtspopulismus

Die AfD Bielefeld plant eine Veranstaltung zum Wahlkampfauftakt für den 24.03.17 im historischen Saal der VHS #Bielefeld.
Als „prominente“ Gäste haben sich die Bundesprecherin Frauke Petry und der NRW „Spitzen“-Kandidat Marcus Pretzell angesagt.

Natürlich haben wir für den Tag eine große und bunte Gegenkundgebung rund um die VHS im Ravensberger Park angemeldet. Wir werden wieder eine Bühne aufbauen und mit einem buntem Kulturfest mit Musik und Redebeiträgen ein deutliches Statement gegen das rassistische und menschenverachtende Programm der „Alternative für Deutschland“ setzen.

Außerdem veranstalten wir gemeinsam mit der DGB-Jugend zeitgleich im Murnau Saal der VHS das Anti-Rassismus-Kabarett „Die Verteidigung der Gartenzwerge“ des Theaterensembles Odos im Rahmen der Bielefelder Wochen gegen Rassismus. Hierfür wird es Einlasskarten geben, da der Platz leider auf 120 Zuschauer begrenzt ist. Wie ihr an die Karten kommt, werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Und natürlich bringen wir auch unsere neue Fotowand von #BielefeldZeigtGesicht mit 😉

Merkt euch den Termin unbedingt schon einmal vor. Wir werden Euch hier und in der Facebook Veranstaltung in den nächsten Wochen mit weiteren Details und Informationen versorgen.

Super wäre es, wenn wir der AfD mit ebenso vielen Menschen entgegentreten, wie dies in Münster geschehen ist.

#noAfD #nonazisbi #bi2403

Bündnis reagiert auf Petry-Auftritt

Bielefeld (WB/MiS). Nicht nur die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich am Freitag, 24. März, in der Ravensberger Spinnerei eingemietet. Wenn dort – wie berichtet – im Historischen Saal die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry und ihr Mann, NRW-Landessprecher und Spitzenkandidat Marcus Pretzell, auftreten, will das Bielefelder »Bündnis gegen Rechts« gemeinsam mit der DGB-Jugend parallel dazu im Murnau-Saal des Spinnerei-Gebäudes ein antirassistisches Theaterstück aufführen.

Quelle: Bündnis reagiert auf Petry-Auftritt (WestfalenBlatt)

AfD mit Pretzell und Petry am 24.03.17 In der VHS in Bielefeld

Schon mal zum Vormerken:
Das Gespann Petry/Pretzell ist am 24.03. in #Bielefeld in der VHS (Ravensberger Spinnerei) für den Wahlkampfauftakt der #AfD.
Wir planen natürlich bereits Gegenaktionen und eine Kundgebung an gleicher Stelle und würden uns auch dort über so zahlreiche Unterstützung freuen, wie es sie in #Münster gab.

Aktion mit Fotowand MORGEN, Samstag (11.02.), 12-15 Uhr.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie beim Plenum berichtet und besprochen, wollen wir uns am Samstag, den 11.02.2017 in der Zeit von 12:00 -15:00 Uhr treffen um unsere neue Fotowand auszuprobieren. Wir freuen uns, wenn dazu viele von euch dazu kommen. Ihr findet uns auf der Niedernstraße (nicht auf dem Niederwall wie in der Email steht!) vor der Neuen Westfälischen in der Kurve, wenn man vom Jahnplatz Richtung Alter Markt geht (hinter Gerry Weber, gegenüber von Görtz 17).

Zur Info noch für alle diejenigen, die am Montag nicht dabei waren, am Samstag aber vorbei kommen wollen: Es ist voraussichtlich ein Team des WDR dabei, das Aufnahmen von unserer Aktion macht.

Viele Grüße

Janina, Klaus, Matthias und Wiebke

Demonstration „Stop Deportation“ von „Women in Exile“

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Der Aufruf zur Demo:

„Liebe Freund*innen, Schwestern und Brüder,
wir als Aslysuchende, Migrant*innen und Unterstützer*innen wollen gegen die Massendeportationen in die sogenannten „sicheren Herkunftsländer“ wie Afghanistan und den Maghreb-Staaten auf die Straße gehen. Zusammen mit euch wollen wir am deutschlandweiten Aktionstag am 11. Februar um 12 Uhr dagegen protestieren. Die rassistischen Gesetze und Handlungen der EU und Deutschlands werden immer unmenschlicher. Es wurden Abkommen mit dem Kosovo, Algerien, Marokko, der Türkei und Afghanistan geschlossen, um Menschen einfacher in diese Länder abschieben zu können. Zudem arbeitet die EU an Abkommen mit dem Sudan, Eritrea, Somalia und und Äthiopien.

Wir jedoch fordern Bewegungsfreiheit und langfristigen Aufenthalt für alle!

Wir können die brutalen Angriffe auf die Menschenrechte und das Asyl nicht länger hinnehmen.

Unsere Solidarität gegen diese unmenschliche Politik!“

Weitere Infos zu der Demo findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/406245799714612/

 

Veranstaltungshinweis: „Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Filmvorführung im AJZ Kino
„Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Mittwoch 22.02.2017 | 20:00 Uhr AJZ-Kino
Heeperstr. 132 | 33607 Bielefeld

Annemarie Müller, aktives Mitglied der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V., erzählt von der Geschichte ihrer 1908 und 1909 geborenen Eltern. Diese waren seit 1930 in der KPD in Hamburg aktiv, und beteiligten sich bis zu ihrer Verhaftung im Jahr 1936 am kommunistischen Widerstand. Auch in der Zeit ihrer Inhaftierung in verschiedenen Zuchthäusern sowie den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen handelten sie nach ihren politischen Überzeugungen und leisteten Widerstand.

Annemarie Müller wird auch über die Zeit nach dem NS erzählen und davon berichten, wie sie sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Eltern gemacht hat und was diese für sie, für ihre eigene Kindheit und für ihr Leben bedeutet.

präsentiert von akzent_in
akzentin.blogsport.de
mit Unterstützung vom
FemRef Uni Bielefeld

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Die offene Gesellschaft – Make democracy great again

In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie lassen sich die demokratischen Werte von individueller Freiheit, universellen Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung produktiv verbinden? Wie reagieren wir auf eine zunehmend komplexere Welt und den damit einhergehenden Problemen von Globalisierung und einer krisenhaften Wirtschaft, den Herausforderungen von Flucht und Migration oder sozialen Verwerfungen.

Eine offene Gesellschaft kann nur durch das bürgerschaftliche Engagement aller sowie unter Einbeziehung aller sozialen und gesellschaftlichen Schichten gestaltet werden. Eine offene Gesellschaft lehnt daher grundsätzlich die Ausgrenzung von sozial Schwachen, Geflüchteten oder Hilfsbedürftigen ab und steht allen offen, die sich an ihrer Gestaltung beteiligen wollen.

Eingeleitet wird die Veranstaltung durch kurze Beiträge, Interviews und Gesprächsrunden zu den Themen Wirtschaft, Leben, Kultur und Einwanderungsgesellschaft und lässt dann Raum für eine breite Beteiligung des Publikums (und anschließender Möglichkeit zu weiteren Diskussionen im Foyer).

Impulsgeber:
Aladin El Mafaalani, Professor an der Fachhochschule Münster
Kathrin Stühmeyer, Geschäftsführerin Halfar System GmbH
Michael Heicks, Intendant Theater Bielefeld
Nilgün Isfendiyar, Leiterin Kommunales Integrationszentrum Bielefeld
N.N., Schauspielerin/Schauspieler des Alarmtheater Bielefeld

Moderation:
Andrea Marten, freie Journalistin

Der Eintritt ist frei! (Karten können ab 10. Februar an der Theaterkasse abgeholt werden)

Mehr zu der bundesweiten Initiative unter www.die-offene-gesellschaft.de

Quelle: Die offene Gesellschaft – Make democracy great again

Vortragsreihe des AK „Gegen das Vergessen“

Liebe Freund*innen,
wir möchten euch auf die folgende Veranstaltungsreihe des AK Gegen das Vergessen hinweisen:
 

»Todesfabrik Auschwitz-Birkenau«

Vortrag : Die industrielle Massenvernichtung in einem
Vernichtungslager – Auschwitz-Birkenau, 1942 – 1945
Vortrag von Prof. Dr. Gideon Grei
 
Der Vortrag gibt ein klares Bild der Massentötung im größten der sechs Vernichtungslager, das Nazi-Deutschland für die Verwirklichung der »Endlösung der Judenfrage« errichtet hat.
 
03.02.2017 19:00 Uhr / Gemeindehaus ev.-luth. Kirchengemeinde / Sedanplatz 4, Lage
 
und
05.02.2017 17:00 Uhr / Haus Werther / Schloßstraße 3, Werther
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»Warschauer Ghetto und Untergrundpresse«

Vortrag von Prof. Dr. Gideon Grei
 
Im Warschauer Ghetto wurde eine Vielzahl von Bulletins, Magazinen, Tages- und Wochenzeitungen von unterschiedlichen politischen Parteien und Organisationen herausgegeben.
Eine große Anzahl dieser Veröffentlichungen blieb nach dem Krieg erhalten. Der Vortrag geht auf die Lebensbedingungnen im Warschauer Ghetto ein und erklärt Hintergründe zum größten Ghetto des Nationalsozialismus.
 
04.02.2017 19:30 Uhr / Jugend- und Kulturzentrum Oerlinghausen / Detmolder Str. 102, Oerlinghausen
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Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag 2017

Die lokalen oder überregionalen Auseinandersetzungen um Gedenkstätten, um Denkmäler, um Erinnerungsplätze und um Namensgeber von Preisen, Gebäuden und Straßen finden regelmäßig in einem Spannungsfeld von Erinnerung, Ehrung und Politik statt. Die „Erinnerungsmedien“ selbst verweisen auf die Zeit ihrer Einrichtung und auf die Erinnerungsziele der Gruppen und Institutionen, die eine solche Gedenkstätte, ein Denkmal oder eine Benennung durchsetzen.

Sowohl an der bisherigen Erinnerungsgestaltung als auch an der Neuausrichtung entzünden sich häufig vehemente Konflikte innerhalb der Stadtgesellschaft oder zwischen beteiligten Gruppen. Gerade am aktuellen Beispiel des Umgangs mit dem Namen Richard Kaselowsky lässt sich diese Thematik auch in Bielefeld zeigen.

Der Vortrag behandelt diesen Spannungsbogen unter anderem an Beispielen von lokalen und regionalen Vorgängen in Westfalen.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Matthias Frese
Montag, 30. Januar 2017 um 19:00 Uhr
Vortragssaal des Historischen Museums Bielefeld, Ravensberger Park 2
 

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