Viertelspaziergänge in Münster
Das Bündnis “Keinen Meter” wird zwei Viertelspaziergänge am 23. und 26. Februar durchführen. Alle UnterstützerInnen sind herzlich eingeladen.
23. Februar: Hansaviertel
Am 23.02. wird es einen gemeinsamen Rundgang durch das Hansaviertel geben, bei dem wir in den Kneipen Flyer und Plakate verteilen, Infos weitergeben und uns am Ende noch bei einem Bier oder Sonstigem austauschen wollen. Treffpunkt ist um 19:00 Uhr am Club Courage, Friedensstraße 42 (Hinterhof) in Münster.
26. Februar: Rumphorst-Viertel
Am 26.02. wollen wir gemeinsam die angestrebte Route der Nazis in
Augenschein nehmen und dabei die AnwohnerInnen des Viertels nicht nur mit Flyern, Plakaten und Infomaterial versorgen, sondern ihnen auch zeigen, dass sie am 03. März nicht alleine sein werden, wenn es darum geht, den Naziaufmarsch zu verhindern. Treffpunkt ist um 14:15 Uhr am Bahnhof im Zentrum Nord. Alle, die gemeinsam per Zug anreisen möchten, treffen sich um 14:00 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs.
Quelle des Artikels: http://www.keinenmeter.de.ms/
Route des Naziaufmarsches in Münster bekannt
Die Polizei hat am Donnerstag die Route der Nazis am 3. März bekannt gegeben. Die Nazis sollen am Ostausgang des Bahnhofs Zentrum Nord um 12:30 Uhr mit einer Kundgebung starten. Von dort geht es über die Straßen Im Hagenfeld, Hoher Heckenweg, Markweg, Joseph-Haydn-Straße, Sibeliusstraße und Telemannstraße zurück zum Bahnhofzentrum Nord. Die Route ist offenbar Ergebnis eines Deals zwischen der Polizei und den Nazis. Ursprünglich wollten die Nazis vom Bahnhof Nord bis zum Hauptbahnhof laufen. Die nun verhandelte Route ist wesentlich kürzer und unattraktiver, ist aber aus Sicht der Polizei besser zu kontrollieren.
Das Bündnis „Keinen Meter“ hat beschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren. Uns ist es egal, ob die Nazis in der Innenstadt oder in einem Vorort aufmarschieren – wir wollen, dass die Nazis keinen Meter laufen!
Quelle: http://www.keinenmeter.de.ms/
13.02. in Dresden
Bereits vor dem “großen” Neonazi-Aufmarsch am 18.02. in Dresden findet am Montag, den 13.02. ein Neonazi-Fackelmarsch in Wilsdruff (westlich von Dresden) statt. Auf der Seite des Bündnisses “Dresden-Nazifrei” steht dazu:
Nicht lange Fackeln – Opfermythos und Naziaufmarsch entgegenstellen
Kreativ und Bunt – Entschlossen gegen den Naziaufmarsch in der Wilsdruffer Vorstadt.
Ab 18 Uhr planen die Freien Kräfte und andere Anhänger der rechtsradikalen Szene ihren geschichtsrevisionistischen Fackelmarsch zu starten. Voraussichtliches Aufmarschgebiet ist die Wildsdruffer Vorstadt.
Diesen Text und weitere Informationen (u.a. Informationen zu den geplanten Gegenveranstaltungen, sowie die vorläufige Marschroute der Nazis) findet ihr auf der Seite des Bündnisses “Dresden-Nazifrei”.
Busse nach Dresden
Die Linksjugend Bielefeld organisiert für die Anti-Nazi-Demo am 18. Februar in Dresden zwei Busse (Bielefeld -> Dresden -> Bielefeld). Es besteht die Möglichkeit auf der Informationsveranstaltung am 09.02. (Ort: Ostbahnhof, Am Ostbahnhof, 33607 Bielefeld; Beginn: 17 Uhr; weitere Informationen findet ihr im Veranstaltungskalender auf diesem Blog) Tickets zu erwerben, oder Donnerstags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr, sowie Montags zwischen 21:00 und 22:00 Uhr im Parteibüro der Linken in der August-Bebel-Str. 126.
Stellungnahme des „Bündnisses gegen Rechts“ zur Anti-Nazi-Demonstration am 24. 12. 2011
1. Das Nachbereitungsplenum des „Bündnisses gegen Rechts“ bewertet die Tatsache, dass mehr als 6.500 Menschen trotz schlechten Wetters und an Heiligabend auf die Strasse gegangen sind und gemeinsam ein unübersehbares Zeichen gesetzt haben, als großen Erfolg. Dies zeigt, dass die Wut und der Ärger über das Treiben der Nazis und das Versagen von Staat und Polizei bei der Verfolgung der rechten Mörder in unserer Stadt groß ist.
2. Das Bündnis bedankt sich ausdrücklich bei allen, die durch vielfältige Unterstützung im Vorfeld zu der breiten Mobilisierung beigetragen haben. Besonders die örtlichen Medien seien an dieser Stelle erwähnt.
3. Entschiedene Kritik übt das Bündnis an der Strategie der Polizei, die erstmalig in Bielefeld den gesamten Marschweg der Neo-Nazis mit Metallgittern abgesperrt hatte und damit deren ungehindertes Auftreten ermöglichte. Sie unterband damit den Versuch, mit friedlichen Mitteln den geplanten Marsch der Nazis zu verhindern, wie zuletzt im August 2011 am Hauptbahnhof.
4. Auch die Tatsache, dass die Neo-Nazis, trotz tätlicher Übergriffe auf Unbeteiligte, mehrfacher Verstöße gegen die Auflagen und des Johlens volksverhetzender Slogans, ungehindert demonstrieren durften, wird scharf kritisiert. In einem Gespräch mit der Polizeiführung wurde diese Kritik am gestrigen Mittwoch, 1. 2. 2012, in aller Deutlichkeit hervorgebracht.
5. Das Bündnis gegen Rechts sieht in der geschilderten Einsatzstrategie der Polizei eine Ermutigung an die Nazis, in Bielefeld auch in Zukunft ihre Aufmärsche durchzuführen. Ein solches Signal ist grundfalsch und wird nicht ohne Widerstand bleiben. Das Bündnis hat deswegen entschieden, kontinuierlich weiterzuarbeiten, sich stärker vernetzen und die Zusammenarbeit mit anderen Antifa-Initiativen in der Region zu intensivieren. Ziel ist es, auch weiterhin Alles zu tun, damit Bielefeld und die Region weltoffen und bunt bleiben. Menschenverachtendes und rassistisches Gedankengut ist grundgesetzwidrig. Wir werden es auch künftig mit allen zweckmäßigen und legitimen Mitteln bekämpfen!
Bielefeld, 2. 2. 2012
Hier könnt ihr diese Stellungnahme als pdf-Datei downloaden.
Ebenfalls ist sie von nun an dauerhaft in den Menüs Nachlese (als Onlinetext und Download) und Materialien (nur als Download) zu finden.
Bündnis gegen Nazi-Aufmarsch am 3. März formiert sich
MÜNSTER Der Name ist neu, das Anliegen alt: “Keinen Meter den Nazis” hat sich das Bündnis genannt, das am 3. März den Aufmarsch von Rechtsradikalen in Münster verhindern will. Am Donnerstag trat der lockere Zusammenschluss erstmals an die Öffentlichkeit und rief alle Münsteraner auf, sich den geplanten Gegenaktionen anzuschließen.
Wie genau die aussehen sollen, dazu schweigen die Organisatoren um Carsten Peters noch. Klar ist aber, dass sie sich an den erfolgreichen Protesten des Bündnisses “Münster gegen Nazis” von 2006 orientieren werden.
Damals hatten Hunderte erst im Hansaviertel, dann in Hiltrup zwei Demonstrationen von Neonazis gestoppt – hauptsächlich durch friedliche Sitzblockaden.
Quelle des kompletten Artikels: http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/muenster/Buendnis-gegen-Nazi-Aufmarsch-am-3-Maerz-formiert-sich;art993,1531611
Hier gelangt ihr zur Aktionsseite des münsterschen Bündnisses “Keinen Meter den Nazis”.
Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag 2012
Hier noch ein Terminhinweis für den morgigen Abend:
Gefühlte Opfer – Formen und Muster historischen Erinnerns
mit: Dr. Ulrike Jureit, (Hamburg)
Freitag, 27. Jan. 2012, 20.00 Uhr
Ravensberger Spinnerei (Volkshochschule), Murnausaal (2.Etage)
Ravensberger Park 1 , Bielefeld
Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland wird weltweit als vorbildlich angesehen. Dieses positive Bild hängt mit dem Bemühen zusammen, den Massenverbrechen einen angemessenen Platz in der kollektiven Erinnerung einzuräumen. Die Kehrseite wird jedoch allmählich sichtbar:
Den Erfordernissen einer globalisierten Erinnerungslandschaft stellt sich unsere opferidentifizierte Gedenkkultur kaum. Zudem erweisen sich ihre theoretischen Grundlagen als brüchig. So gilt es nicht nur die kulturelle Gedächtnistheorie zu hinterfragen, sondern auch zu analysieren, wie sich die einst diagnostizierte ‚Unfähigkeit zu trauern‘ in ein moralisches Erinnerungsgebot wandelte.
10 Jahre nach ihrem Eröffnungsvortrag zur Wehrmachtsausstellung in Bielefeld will Ulrike Jureit mit ihrem Beitrag eine Debatte über andere Formen des historischen Erinnerns anregen.
Zuvor findet um 19.00 Uhr die Verleihung des Geschichtspreises 2011/2012 des Vereins für Zeitgeschichte und regionale Erinnerungskultur e.V. statt.
Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier (als pdf-Datei).
Naziaufmarsch in Dresden am 18. Februar
Auch in Dresden findet dieses Jahr wieder ein Naziaufmarsch statt; und zwar am Samstag, den 18. Februar.
Aktuelle Informationen hierzu findet ihr auf der Website des Bündnisses “Dresden – Nazifrei”, zu welcher ihr hier gelangt.
Aufruf: “Farbe bekennen” – Anti-Neonazi-Demo in Bückeburg am Samstag
Bückeburg (mt). “Farbe bekennen – für Demokratie und Vielfalt”: Am Samstag, 21. Januar, startet um 14 Uhr am Bückeburger Bahnhof eine Demonstration “gegen Nazistrukturen in und um Bückeburg”.
“Bedrohungen und tätliche Gewalt gegen Andersdenkende, Anschläge auf Wohnhäuser durch Bückeburger Neonazis sowie Schmierereien und Aufkleber der sogenannten Autonomen Nationalisten haben den Blick der Öffentlichkeit über Niedersachsen hinaus auf Bückeburg gelenkt”, so die Veranstalter. In Bückeburg will im “Bündnis für Familie” eine Arbeitsgruppe gegen diese Entwicklungen mobil machen.
Die Bückeburger rechnen mit Unterstützung aus den umliegenden Kommunen und von engagierten Bürgern aus dem Landkreis Schaumburg. So solle ein “vielfältiger Ausdruck des Widerstands gegen die menschenverachtenden Aktivitäten der ‘Autonomen Nationalisten’ gezeigt werden”, betonen die Veranstalter.
Quelle: http://www.mt-online.de/lokales/minden/5847447_Aufruf_Farbe_bekennen.html
Neonazis ziehen im März durch Münster
Brauner Aufmarsch in Münster: Zum ersten Mal seit 2006 steht Münster im März eine rechtsradikale Großdemonstration ins Haus. Bei der Polizei ist die Veranstaltung unter freiem Himmel bereits angemeldet. In der Stadt formiert sich bereits Widerstand. Es gibt erste Pläne, wie die Rechts-Demo verhindert werden soll.
Quelle des kompletten Artikels: http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/muenster/Neonazis-ziehen-im-Maerz-durch-Muenster;art993,1521497
Die Demo ist für den 03. März 2012 angemeldet. Weitere Informationen findet ihr unter dem oben angegebenen Link. Natürlich werden wir euch hier auch weiterhin über den aktuellen Stand der Dinge informieren.


