Einladung zu Regionalkonferenz am 30.04.2015

Im Folgenden eine Einladung, die uns kürzlich erreichte:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde

mit diesem Schreiben möchten wir Sie herzlich zur regionalen Arbeitskonferenz zur Entwicklung eines „Integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus der Landesregierung Nordrhein-Westfalen“ am 30.04.2015 im Historischen Saal der VHS Bielefeld in der Zeit zwischen 14.00-19.00 Uhr einladen.

Die Arbeitskonferenz wird von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) organisiert.

An einer ersten Regionalkonferenz am 11. Dezember 2013 in Bielefeld, wurden von Engagierten aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung wichtige Impulse für ein „Integriertes Handlungskonzept“ gegeben. Die Landesregierung möchte das „Integrierte Handlungskonzept“ während der laufenden Legislaturperiode im engen Dialog mit Initiativen, Behörden, Vereinen und Verbänden auf den Weg bringen. Ziel ist es, die in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen geführten Auseinandersetzungen mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und Rassismus in Nordrhein-Westfalen stärker miteinander zu vernetzen. Zudem soll es darum gehen, dauerhafte Strategien zur Förderung des demokratischen Bewusstseins in unserem Bundesland zu entwickeln.
Die Ergebnisse der insgesamt fünf Regionalkonferenzen, die im Jahr 2013 auf Bezirksebene stattgefunden haben (Dokumentation unter: http://www.nrweltoffen.de/publikationen_medien/Doku_Regionalkonferenzen_08.pdf), sind maßgeblich in den Entwicklungsprozess des „Integrierten Handlungskonzeptes“ eingeflossen. Im vergangenen Jahr wurden durch eine „interministerielle Arbeitsgruppe“ (IMAG) unter Federführung des MFKJKS „Eckpunkte eines integrierten Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ erarbeitet. Das Papier benennt insgesamt 13 Handlungsfelder, denen nach Auffassung der Landesregierung zentrale Bedeutung für eine umfassende und dauerhaft angelegte Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus zukommt. Ferner sind in den „Eckpunkten“ Handlungsziele formuliert, die jeweils konkret auf die benannten Handlungsfelder bezogen sind.

Das Dokument „Eckpunkte eines integrierten Handlungskonzept der Landesregierung NRW“
finden sie […] unter [folgendem Link oder unterhalb dieser Einladung]:

http://www.nrweltoffen.de/aktuelles/Eckpunktepapier/Eckpunkte_eines_integrierten_Handlungskonzepts_gegen_Rechtsextremismus_15-02-02.pdf

Wir möchten Sie nun einladen, gemeinsam mit uns und weiteren Engagierten aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung im Rahmen einer Arbeitskonferenz über die vorliegenden „Eckpunkte“ kritisch und konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Erscheinen die darin für die unterschiedlichen Handlungsfelder formulierten Ziele sinnvoll und praktikabel? Im Rahmen von Gruppenarbeitsphasen soll zudem diskutiert werden, wie die angeregten Maßnahmen auf lokaler und regionaler Ebene umgesetzt werden können. Was ist darüber hinaus notwendig, damit von dem „Integrierten Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ dauerhafte Impulse für die demokratische Kultur in Nordrhein-Westfalen ausgehen?

Die Veranstaltung findet statt

am 30. April 2015
von 14:00-19:00 Uhr
im Historischen Saal der VHS Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

Über Ihre Anmeldung zur Regionalkonferenz per Brief oder E-Mail bis zum 21.04.2015 würden wir uns sehr freuen. Um den Verlauf der Arbeitskonferenz besser planen zu können, möchten wir Sie bitten, bei Ihrer Anmeldung bereits anzugeben, welchem der in den „Eckunkten“ formulierten Handlungsfelder Ihr besonderes Interesse gilt (in Klammern jeweils die entsprechende Seite im Eckpunktepapier und Beispiele für mögliche AkteurInnen).

  • (1) Justiz (S. 5 – RichterInnen und StaatsanwältInnen, Engagierte und Betroffene, MigrantInnenselbstorganisationen
    etc.)
  • (2) Arbeit und Wirtschaft (S. 6 – Unternehmen, Betriebsräte, Gewerkschaften, Beschäftigte,
    Vereine und Verbände etc.)
  • (3) Wissenschaft, Forschung und Hochschule (S. 8 – Hochschulleitungen, Universitätsbeschäftigte,
    Studierende etc.)
  • (4) Kinder- und Jugendhilfe (S. 9 – Träger der Kinder- und Jugendhilfe, AkteurInnen der
    Kinder- und Jugendarbeit, kommunale Verwaltung etc.)
  • (5) Politische Bildung/Erwachsenenbildung (S. 10 – Träger der Bildungsarbeit, Gedenkstätten,
    MigrantInnenselbst-organisationen etc.)
  • (6) Schule (S. 12 – LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Projektträger etc.)
  • (7) Medien und Kultur (S. 14 – Kulturschaffende und Medienverantwortliche, JournalistInnen
    etc.)
  • (8) Polizei (S. 15 – Gliederungen der Polizei, zivilgesellschaftliche Bündnisse und Initiativen,
    Betroffene und Engagierte, kommunale Verwaltung etc.)
  • (9) Verfassungsschutz (S. 16 – Zielgruppen der Angebote wie Kommunen, Behörden, zivilgesellschaftliche
    Initiativen etc.)
  • (10) Sport (S. 18 – Sportvereine und -verbände, Fanprojekte etc.)
  • (11) Integration (S. 20 – MigrantInnenselbstorganisationen, Integrationsagenturen, Kommunale
    Integrationszentren etc.)
  • (12) Emanzipation (S. 21 – Träger aus dem Bereich LSBTTI*, Gleichstellungs-beauftragte
    etc.)
  • (13) Beratungsinfrastruktur gegen Rechtsextremismus und Rassismus
    (S. 22 – Mobile Beratung, Opferberatung, Antidiskriminierungsstellen, Engagierte und Betroffene
    etc.)

Anmeldung zur Regionalkonferenz unter der E-Mail-Adresse info@mobile-beratung-owl.de oder postalisch.

Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Vorderbrügge, Dr. Karsten Wilke und Frederic Clasmeier“
 
 
Weitere Informationen zu Regionalkonferenz erhaltet ihr über die folgenden Dokumente:

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Veröffentlicht am 6. April 2015, in Aktuelles aus Bielefeld, Antifaschistische Arbeit, Termine. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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