Termine im Dezember und Januar

Im Folgenden findet ihr einige Termine für den Dezember und den Januar:

 

  • Freitag, 06. bis Samstag, 07. Dezember: Tagung „Im Netzwerk liegt die Kraft“ – Perspektiven für die Zusammenarbeit gegen Rechtsextremismus

    Anmeldung/ Einlass: 9:45 Uhr

    Beginn: 10:45 Uhr (06. Dezember)

    Ende: 13:00 Uhr (07. Dezember)

    Ort der Veranstaltung: Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Berlin

    Veranstalter_innen: Ev. Akademie zu Berlin

    Inhalte: „Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    lokale und überregionale Bündnisse bilden eine Grundlage für die erfolgreiche Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus, ineffiziente Zusammenschlüsse führen dagegen zu Frustration. Die Netzwerkarbeit gegen Rechtsextremismus benötigt eine Atmosphäre des Respekts und der Achtung zwischen den Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Exekutivorganen. Gelingende Netzwerke brauchen finanzielle Ressourcen, Konfliktbewältigungsstrategien, Erweiterungsmöglichkeiten, Fehlertoleranz, Offenheit für neue Wege und Technologien. In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Fachhochschule Düsseldorf erörtern wir Voraussetzungen, Konflikte und ungeklärte Fragen der Arbeit gegen Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland.
     
    Das detaillierte Programm finden Sie […] im Internet unter
    http://www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=10143&archiv=0#programm
     
    Anmelden können Sie sich […] über das Internet unter folgendem Link: http://www.eaberlin.de/anmelden.php?vstg_id=10143

    (Die Quelle dieses Textes ist die offizielle Einladung zur Veranstaltung)

 

  • Montag, 09.Dezember: Vortrag und Diskussion über Fluchtursachen, Flüchtlingspolitik und die öffentliche Besprechung mit Arian Schiffer-Nasserie, Professor an der Evangelischen Fachhochschule Bochum

    Beginn: 19 Uhr

    Ort der Veranstaltung: IBZ, Teutoburger Str. 106, Bielefeld

    Veranstalter_innen: ATTAC Bielefeld, DIDF Bielefeld, DIE LINKE Bielefeld, LINKSJUGEND Bielefeld, Naturfreundejugend TBW, Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband Bielefeld

    Inhalte:Auch wenn es niemand so sagen will: Die toten Flüchtlinge sind für die ökonomischen Interessen der führenden kapitalistischen Staaten und ihrer Unternehmen unvermeidlich! Sie sind als Teil der zivilen Opfer des europäischen Imperialismus notwendig!
     
    Die Toten sind nicht Opfer „gewissenloser Schleuserbanden“, die der Innenminister nun pressewirksam verantwortlich machen will, sondern sie sind die Folge einer effizienten Abriegelung der europäischen Außengrenzen, für die Herr Friedrich entschlossen einsteht.
     
    Die Toten sind nicht Opfer „unserer aller“ Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber dem Leid der Flüchtenden, wie dies Presse und Bundespräsident glauben machen wollen, sondern sie sind Produkte der ökonomischen, politischen und militärischen Erfolgsstrategie eines Staates, dem Herr Gauck nicht ohne Stolz vorsteht.
     
    Die Toten bezeugen nicht das „Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik“, sondern sie sind Ausdruck gnadenloser Grenzsicherung.
     
    Auch wenn es niemand so sagen will: Die nun öffentlich zur Schau getragene Betroffenheit dient nicht den toten Flüchtlingen – wie sollte sie auch!
    Scham und Trauer gelten dem Ansehen des europäischen Staatenbündnisses, seiner Machthaber und seiner Werte!
     
    Angesichts von überdurchschnittlich vielen Grenztoten geht es Presse und Politik um die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit jener Werte, in deren Namen von Afghanistan bis Mali Krieg geführt wird!
    Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie ist Hochschullehrer an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum, Schwerpunkte Sozial- und Migrationspolitik. Im Vortrag wird er die o.g. Thesen erläutern; anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion.
     
    Ein Artikel zum Thema ist in der Jungen Welt erschienen und verfügbar unter http://www.jungewelt.de/2013/10-08/044.php„.

    (Die Quelle dieses Textes ist die offizielle Einladung zur Veranstaltung)

 

  • Mittwoch, 11. Dezember: Vortrag und Gespräch Abschiedsbild des polnischen Judentums, 1939, basierend auf originalen Filmaufnahmen von jüdischen Gemeinden in Polen; Referent ist Prof. Gideon Greif

    Beginn: 19 Uhr

    Ort der Veranstaltung: Murnausaal der Volkshochschule Bielefeld

    Veranstalter_innen: Fachschaft Geschichte des Friedrich-von-Bodelschwingh-Gymnasiums, Jüdische Kultusgemeinde, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Trägerkreis Shoah-Gedenkstätten beim ev. Kirchenkreis Bielefeld, Marienschule der Ursulinen und Deutsch-Israelische Gesellschaft. Gefördert durch die Stiftung Erinnern Ermöglichen, Düsseldorf.

    Inhalte: „Einige Monate vor Ausbruch des 2. Weltkrieges haben zwei jüdische Filmproduzenten in Polen sechs Kurzfilme über bedeutende jüdische Gemeinden in den großen Städten Polens gedreht. Die Städte waren Warschau, Krakau, Lvov (Lemberg), Bialystok, Vilnius (Vilna) und Lodz.
    Die Filme zeigen das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Jüdinnen und Juden und beschreiben ihre Integration in die Gesellschaft. Es wird versucht, ein charakteristisches Bild der Vielseitigkeit dieser jüdischen Gemeinden darzustellen. Zufällig tauchte um 1943 die letzte Kopie dieser Werke in New York auf, während die meisten der gefilmten Leute bereits von den Deutschen ermordet waren. Die Filme ermöglichen einen authentischen visuellen Blick in eine verschwundene und unwiederbringliche Welt.
    Der Vortrag wird von der Präsentation der Filme begleitet und befasst sich auch mit dem Kapitel der jüdischen Filmproduktion in Polen zwischen den beiden Weltkriegen. Der unschätzbare Wert dieser Filme ergibt sich aus der Tatsache, dass es kaum filmische Dokumente über das jüdische Leben in Osteuropa zwischen den Weltkriegen gibt.Gideon Greif, 1951 geboren, arbeitete fast drei Jahrzehnte an der Shoah-Gedenkstätte
    Yad Vashem in Jerusalem. 2011 erhielt er eine Professur für israelische und
    jüdische Geschichte am Schusterman Center für jüdische Studien an der Universität
    Austin, Texas/USA.“

    (Die Quelle dieses Textes ist die offizielle Einladung zur Veranstaltung)

 

  • VORANKÜNDIGUNG: Vermutlich wird am Samstag, den 18.01.2014 in Magdeburg ein Naziaufmarsch stattfinden. Informationen hierüber erhaltet ihr über die Seite des Bündnisses Magdeburg Nazifrei unter http://magdeburg-nazifrei.com/?p=2236

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Veröffentlicht am 1. Dezember 2013, in Termine. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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