Archiv für den Monat Februar 2012

Änderung der Anfangszeit!!!

Der Beginn der gestern hier angekündigten Informationsveranstaltung der Antifa-AG der Uni wurde um eine Stunde vorverlegt (von 19 Uhr auf 18 Uhr). Der Ort bleibt die Bürger_innenwache.

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Einladung der Antifa-AG (Universität Bielefeld)

Liebe Antifaschist_innen,

am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.
Am 3. März wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen dafür sorgen, dass die Neonazis keinen Meter laufen. Wir wollen dieses Ziel in gemeinsamen Aktionen erreichen. Wir sind solidarisch mit allen, die sich den Neonazis und ihrer rassistischen Hetze entgegen stellen. Wir werden den Neonazis zeigen, dass wir sie weder in Münster noch anderswo dulden.

Aus diesem Grund wird es eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung mit Menschen aus dem „Kein Meter den Nazis“ Bündnis (www.keinenmeter.de.ms) in Bielefeld geben. Dort erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um den Aufmarsch und den aktuellen Stand der Gegenmobilisierung. Auch wollen wir über eine gemeinsame Anreise von Bielefeld aus sprechen.
Die Veranstaltungen findet statt
am: Dienstag, 28. Februar 2012, ab 19 Uhr
in der: Bürger_innenwache (http://www.bi-buergerwache.de) am Siegfriedplatz.

Wir würden uns freuen, euch auf der Veranstaltung zu sehen.

Mit antifaschistischen Grüßen
Antifa-AG Uni Bielefeld

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter_innen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, sexistische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Viertelspaziergänge in Münster

Das Bündnis “Keinen Meter” wird zwei Viertelspaziergänge am 23. und 26. Februar durchführen. Alle UnterstützerInnen sind herzlich eingeladen.

 

23. Februar: Hansaviertel

Am 23.02. wird es einen gemeinsamen Rundgang durch das Hansaviertel geben, bei dem wir in den Kneipen Flyer und Plakate verteilen, Infos weitergeben und uns am Ende noch bei einem Bier oder Sonstigem austauschen wollen. Treffpunkt ist um 19:00 Uhr am Club Courage, Friedensstraße 42 (Hinterhof) in Münster.

 

26. Februar: Rumphorst-Viertel

Am 26.02. wollen wir gemeinsam die angestrebte Route der Nazis in
Augenschein nehmen und dabei die AnwohnerInnen des Viertels nicht nur mit Flyern, Plakaten und Infomaterial versorgen, sondern ihnen auch zeigen, dass sie am 03. März nicht alleine sein werden, wenn es darum geht, den Naziaufmarsch zu verhindern. Treffpunkt ist um 14:15 Uhr am Bahnhof im Zentrum Nord. Alle, die gemeinsam per Zug anreisen möchten, treffen sich um 14:00 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs.

 

Quelle des Artikels: http://www.keinenmeter.de.ms/

Route des Naziaufmarsches in Münster bekannt

Die Polizei hat am Donnerstag die Route der Nazis am 3. März bekannt gegeben. Die Nazis sollen am Ostausgang des Bahnhofs Zentrum Nord um 12:30 Uhr mit einer Kundgebung starten. Von dort geht es über die Straßen Im Hagenfeld, Hoher Heckenweg, Markweg, Joseph-Haydn-Straße, Sibeliusstraße und Telemannstraße zurück zum Bahnhofzentrum Nord. Die Route ist offenbar Ergebnis eines Deals zwischen der Polizei und den Nazis. Ursprünglich wollten die Nazis vom Bahnhof Nord bis zum Hauptbahnhof laufen. Die nun verhandelte Route ist wesentlich kürzer und unattraktiver, ist aber aus Sicht der Polizei besser zu kontrollieren.

Das Bündnis „Keinen Meter“ hat beschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren. Uns ist es egal, ob die Nazis in der Innenstadt oder in einem Vorort aufmarschieren – wir wollen, dass die Nazis keinen Meter laufen!

Quelle: http://www.keinenmeter.de.ms/

13.02. in Dresden

Bereits vor dem „großen“ Neonazi-Aufmarsch am 18.02. in Dresden findet am Montag, den 13.02. ein Neonazi-Fackelmarsch in Wilsdruff (westlich von Dresden) statt. Auf der Seite des Bündnisses „Dresden-Nazifrei“ steht dazu:

 

Nicht lange Fackeln – Opfermythos und Naziaufmarsch entgegenstellen

Kreativ und Bunt – Entschlossen gegen den Naziaufmarsch in der Wilsdruffer Vorstadt.

Ab 18 Uhr planen die Freien Kräfte und andere Anhänger der rechtsradikalen Szene ihren geschichtsrevisionistischen Fackelmarsch zu starten. Voraussichtliches Aufmarschgebiet ist die Wildsdruffer Vorstadt.

 

Diesen Text und weitere Informationen (u.a. Informationen zu den geplanten Gegenveranstaltungen, sowie die vorläufige Marschroute der Nazis) findet ihr auf der Seite des Bündnisses „Dresden-Nazifrei“.

Busse nach Dresden

Die Linksjugend Bielefeld organisiert für die Anti-Nazi-Demo am 18. Februar in Dresden zwei Busse (Bielefeld -> Dresden -> Bielefeld). Es besteht die Möglichkeit auf der Informationsveranstaltung am 09.02. (Ort: Ostbahnhof, Am Ostbahnhof, 33607 Bielefeld; Beginn: 17 Uhr; weitere Informationen findet ihr im Veranstaltungskalender auf diesem Blog) Tickets zu erwerben, oder Donnerstags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr, sowie Montags zwischen 21:00 und 22:00 Uhr im Parteibüro der Linken in der August-Bebel-Str. 126.

Stellungnahme des „Bündnisses gegen Rechts“ zur Anti-Nazi-Demonstration am 24. 12. 2011

1. Das Nachbereitungsplenum des „Bündnisses gegen Rechts“ bewertet die Tatsache, dass mehr als 6.500 Menschen trotz schlechten Wetters und an Heiligabend auf die Strasse gegangen sind und gemeinsam ein unübersehbares Zeichen gesetzt haben, als großen Erfolg. Dies zeigt, dass die Wut und der Ärger über das Treiben der Nazis und das Versagen von Staat und Polizei bei der Verfolgung der rechten Mörder in unserer Stadt groß ist.

2. Das Bündnis bedankt sich ausdrücklich bei allen, die durch vielfältige Unterstützung im Vorfeld zu der breiten Mobilisierung beigetragen haben. Besonders die örtlichen Medien seien an dieser Stelle erwähnt.

3. Entschiedene Kritik übt das Bündnis an der Strategie der Polizei, die erstmalig in Bielefeld den gesamten Marschweg der Neo-Nazis mit Metallgittern abgesperrt hatte und damit deren ungehindertes Auftreten ermöglichte. Sie unterband damit den Versuch, mit friedlichen Mitteln den geplanten Marsch der Nazis zu verhindern, wie zuletzt im August 2011 am Hauptbahnhof.

4. Auch die Tatsache, dass die Neo-Nazis, trotz tätlicher Übergriffe auf Unbeteiligte, mehrfacher Verstöße gegen die Auflagen und des Johlens volksverhetzender Slogans, ungehindert demonstrieren durften, wird scharf kritisiert. In einem Gespräch mit der Polizeiführung wurde diese Kritik am gestrigen Mittwoch, 1. 2. 2012, in aller Deutlichkeit hervorgebracht.

5. Das Bündnis gegen Rechts sieht in der geschilderten Einsatzstrategie der Polizei eine Ermutigung an die Nazis, in Bielefeld auch in Zukunft ihre Aufmärsche durchzuführen. Ein solches Signal ist grundfalsch und wird nicht ohne Widerstand bleiben. Das Bündnis hat deswegen entschieden, kontinuierlich weiterzuarbeiten, sich stärker vernetzen und die Zusammenarbeit mit anderen Antifa-Initiativen in der Region zu intensivieren. Ziel ist es, auch weiterhin Alles zu tun, damit Bielefeld und die Region weltoffen und bunt bleiben. Menschenverachtendes und rassistisches Gedankengut ist grundgesetzwidrig. Wir werden es auch künftig mit allen zweckmäßigen und legitimen Mitteln bekämpfen!

Bielefeld, 2. 2. 2012

 
Hier könnt ihr diese Stellungnahme als pdf-Datei downloaden.

 

Ebenfalls ist sie von nun an dauerhaft in den Menüs Nachlese (als Onlinetext und Download) und Materialien (nur als Download) zu finden.